Schmerzvermeidung
Autorin: Privatdozentin Dr. Dr. Monika Daubländer
Eine zahnärztliche Behandlung soll möglichst schmerzfrei verlaufen. Deshalb erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin je nach Eingriff schmerzausschaltende Mittel. In den meisten Fällen reicht eine örtliche Betäubung völlig aus.
Wie die Lokalanästhesie wirkt

Die lokale Betäubung von Zähnen, Zahnfleisch, Kieferbereichen, Lippen, Zunge, Wangen oder Mundboden ermöglicht in vielen Fällen erst die schmerzlose Anwendung vieler Techniken der modernen Zahnheilkunde. Sie ist eine der häufigsten und wichtigsten Behandlungsmaßnahmen des Zahnarztes.
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Lokalanästhesie: Die verschiedenen Techniken

Je nach bevorstehender Behandlungsart kommen verschiedene Anästhesietechniken in Betracht:
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Wirkstoffe bei der Lokalanästhesie

Als Lokalanästhetikum wird in Deutschland überwiegend Articain (z. B. UltracainR, UbistesinTM) verwendet. Es handelt sich dabei um ein modernes Säureamidpräparat, das sowohl im Gewebe und Blutplasma als auch in der Leber abgebaut wird. Darüber hinaus stehen auch in der Zahnheilkunde Lidocain, Mepivacain, Prilocain und Bupivacain zur Verfügung.
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Mögliche Komplikationen bei der Lokalanästhesie

Bei den möglichen Komplikationen unterscheidet man zwei Arten: solche, die durch den Nadeleinstich entstehen können (lokal) und solche, die das Medikament im Organismus verursachen kann (systemisch).
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Ergänzende Möglichkeiten und Alternativen der örtlichen Betäubung

Bei sehr ängstlichen Patienten und solchen, denen die physischen und psychischen Belastungen der zahnärztlichen Therapie, entweder aufgrund eines reduzierten Gesundheitszustandes oder aber dem Umfang der Therapie nach, nicht zuzumuten sind, kann der Zahnarzt zusätzliche Hilfe anbieten.
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